Archiv der Kategorie: Shibori

Ergebnisse…

Ich habe mein Päckchen geöffnet. Nämlich dieses hier: http://birgit-klingelhoefer.de/wordpress/auf-den-spuren-von-india-flint/

20140531_211710

Nach reichlich 2 Wochen hat mich die Neugier gepackt wie die Färbung (meine erste dieser Art) geworden ist.

Fazit:

  • Es gefällt mir nicht wirklich. Aber das war klar. 🙂
  • Die Mitte ist am schönsten geworden. Nämlich der Teil, der beim Päckchen außen war und durch den Draht abgebunden war und mit dem Krapp direkt in Berührung kam. Denn da kam durch den einsetzenden Fermentationsprozess (es begann auf gut Deutsch zu gammeln) noch einiges an Farbe heraus.
  • Ich sollte zielgerichteter arbeiten. Einfach mal was draufschmeißen hat im Endeffekt zu recht undefinierten Flecken geführt.
  • Die Farnwedel sieht man kaum, wohl nicht fest genug abgebunden insgesamt
  • Alkanna macht lustige lila-graue Punkte wenn kein Alkohol im Spiel ist (also nicht bei der Färberin *hicks*, sondern beim Herauslösen des lila Farbstoffes aus der Alkannawurzel.)Aber das ist ein netter Effekt, den man so durchaus schön nutzen kann, finde ich. Und hätte ich noch ein Stückchen gewartet, hätte ich durch die Gärung der Krappwurzel vermutlich dann doch Alkohol in der Mini-Flotte gehabt.

Und nun ?

  • Nochmal drüber färben ?
  • Vermutlich ja. 🙂
  • Ich gelobe sorgsam abzubinden und einen Plan zu machen was wo hinsoll.
  • Geordnetes kreatives Durcheinander. 🙂
  • Und ich werde es diesmal anders wickeln. Ich denke in einer Art Fächerfaltung, damit kein Teil des Stoffes komplett innen liegt. Oder besser färbende Pflanzen einbinden und länger stehen lassen.
  • Oder diesmal gar nicht stehen lassen, sondern „nur“ kochen. Die Solarfärberei nervt mich nämlich eigentlich. Das ist nichts für mich überaus „geduldigen“ Menschen 🙂

Stay tuned 🙂

Und das andere Ergebinis, bzw. die Weiterführung meiner Wollwasch-Aktion. Mittlerweile bekam ich noch die Info nachgereicht, daß es sich um Rhönschaf handelt.

Ich habe mal testweise mein gekämmtes Rhönschaf-Fluffi-Zeugs mit ein wenig Seide auf dem Bending Board zusammenkardiert und Rolags draus gemacht. Und mal testweise mit der Handspindel angesponnen. Das ist eigentlich ganz nett. Das Rhönschaf ist etwas derber aber nicht extrem kratzig und schön griffig. Und die Seide macht das ganze Konstrukt dann doch recht weich. Damit kann man weiterarbeiten 🙂

20140619_121601