Archiv für den Monat: Juni 2014

Ergebnisse…

Ich habe mein Päckchen geöffnet. Nämlich dieses hier: http://birgit-klingelhoefer.de/wordpress/auf-den-spuren-von-india-flint/

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Nach reichlich 2 Wochen hat mich die Neugier gepackt wie die Färbung (meine erste dieser Art) geworden ist.

Fazit:

  • Es gefällt mir nicht wirklich. Aber das war klar. 🙂
  • Die Mitte ist am schönsten geworden. Nämlich der Teil, der beim Päckchen außen war und durch den Draht abgebunden war und mit dem Krapp direkt in Berührung kam. Denn da kam durch den einsetzenden Fermentationsprozess (es begann auf gut Deutsch zu gammeln) noch einiges an Farbe heraus.
  • Ich sollte zielgerichteter arbeiten. Einfach mal was draufschmeißen hat im Endeffekt zu recht undefinierten Flecken geführt.
  • Die Farnwedel sieht man kaum, wohl nicht fest genug abgebunden insgesamt
  • Alkanna macht lustige lila-graue Punkte wenn kein Alkohol im Spiel ist (also nicht bei der Färberin *hicks*, sondern beim Herauslösen des lila Farbstoffes aus der Alkannawurzel.)Aber das ist ein netter Effekt, den man so durchaus schön nutzen kann, finde ich. Und hätte ich noch ein Stückchen gewartet, hätte ich durch die Gärung der Krappwurzel vermutlich dann doch Alkohol in der Mini-Flotte gehabt.

Und nun ?

  • Nochmal drüber färben ?
  • Vermutlich ja. 🙂
  • Ich gelobe sorgsam abzubinden und einen Plan zu machen was wo hinsoll.
  • Geordnetes kreatives Durcheinander. 🙂
  • Und ich werde es diesmal anders wickeln. Ich denke in einer Art Fächerfaltung, damit kein Teil des Stoffes komplett innen liegt. Oder besser färbende Pflanzen einbinden und länger stehen lassen.
  • Oder diesmal gar nicht stehen lassen, sondern „nur“ kochen. Die Solarfärberei nervt mich nämlich eigentlich. Das ist nichts für mich überaus „geduldigen“ Menschen 🙂

Stay tuned 🙂

Und das andere Ergebinis, bzw. die Weiterführung meiner Wollwasch-Aktion. Mittlerweile bekam ich noch die Info nachgereicht, daß es sich um Rhönschaf handelt.

Ich habe mal testweise mein gekämmtes Rhönschaf-Fluffi-Zeugs mit ein wenig Seide auf dem Bending Board zusammenkardiert und Rolags draus gemacht. Und mal testweise mit der Handspindel angesponnen. Das ist eigentlich ganz nett. Das Rhönschaf ist etwas derber aber nicht extrem kratzig und schön griffig. Und die Seide macht das ganze Konstrukt dann doch recht weich. Damit kann man weiterarbeiten 🙂

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Lagerfeuer Exzesse :-)

Wir haben eine Feuerstelle angelegt und wir lieben sie 🙂 Natürlich wird da gegrillt aber vorher und hinterher auch Wolle gefärbt. Das ist eine tolle Möglichkeit größere Mengen an Färbegut zu verarbeiten, weil eine Herdplatte eben nur eine Herdplatte ist und die mit einem 25 Liter Topf obendrauf ziemlich ineffizient wird.

Aber natürlich gibt’s auch hier die Bilderflut: 🙂

Neptuns Töchter die zweite

Mir fällt gerade auf, daß ich noch Fotos des fertigen Garns schuldig bin. Allerdings: So toll ist es nicht geworden. Ich habe ganz dünn gesponnen und dann 3-fach verzwirnt (Navajo). Da ich aber eher von der ungeduldigen Sorte bin, war ich irgendwann so genervt, von dem dünnen Fädchen, daß ich doch recht schlampig verzwirnt habe. Was dazu führt, daß man die Schlingen zum Teil sieht. Bin nicht wirklich zufrieden.

Aber hier nochmal der Werdegang vom Kammzug zum Garn:

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Skulpturenausstellung im Arboretum Riedelbach

Ich hatte ja letztens schon vom Arboretum in Riedelbach berichtet: Goeteanum aus lebender Natur – Arboretum Weilrod Riedelbach

DIese Woche gab es ja dort die Skulpturenausstellung des Idsteiner Bildhauers Peter Seip im Rahmen der Tart-Orte – eine Ausstellungsreihe verschiedener Künstler aus der Umgebung von Idstein, Weilburg, LImburg etc. Das haben wir uns heute also angeschaut.

Umgeben vom tollen Ambiente des Natur-Goetheanums gab es wundervolle bildhauerische Arbeiten zumeist in Marmor zu sehen. Und nicht nur das: Die Kinder (und auch wir Erwachsenen) durften und auch mal an Hammer und Meißel versuchen. Und das ist gar nicht so leicht wie man sich das vorstellt, wenn man schonmal Speckstein bearbeitet hat 😉 Marmor ist richtig hart 🙂 Also wirklich hart und man braucht ganz schön Schmackes um das etwas abzubekommen.

Nichtsdestotrotz habe ich dann zu Hause meinen gut abgelagerten rosa Speckstein mal wieder rausgeholt und angefangen den zu bearbeiten. Das Teil hat richtig Geschichte. Gekauft mit ca. 18 ist er *rechne…rechne* sieben Mal mit mir umgezogen in den letzten knapp 20 Jahren. Nur da ich immer in Mietwohnungen wohnte war es nie so wirklich möglich ihn zu bearbeiten, denn es staubt unglaublich. Aber heute habe ich mal angefangen. Und festgestellt, daß ich besseres Werkzeug brauche. Und dann hab ich mich gefragt, ob man mit dem Häufchen Steinstaub, daß beim Bearbeiten abfiel noch was machen kann. So als Komplettverwertung quasi. Mit Klebstoff versetzen ? Und dann plastisch formen ? Mal schauen. 🙂

Jedenfalls hier mal ein paar Bilder von der Ausstellung un dem Arboretum. Der letzte Beitrag war ja leider ohne Bilder:

 

Vom Schaf zum Garn…

Ich habe einen Sack Wolle bekommen. Direkt vom Schaf. Leider habe ich bisher keine Information um welche Rasse es sich handelt, aber das ist jetzt zum Testen und Rumspielen erstmal egal. Ich habe mal eine kleine Testreihe gemacht:

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Auf dem Bild im Uhrzeigersinn: ungewaschen, gewaschen, Garn aus Flocke mit Nähgarn verzwirnt, mit Handkarden gekämmt und daraus dann ein Spinntest.

Da liegt aber noch einiges vor mir 🙂

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