Archiv für den Monat: März 2013

Und weiter geht’s – Shelly von Farbenmix Hype :-)

Die kreative Explosion geht weiter mit „normaler“ Kleidung. Der erste Versuch seit einem Praktikum in der 8.(????) Klasse war die Lucille von Farbenmix. Na ja, was soll ich sagen – ja, ich habe eine Lucille genäht, aber… sie passt einfach nicht. Ich hatte XL zugeschnitten, sogar noch mit reichlich Nahtzugabe und das eigentlich hübsche Teilchen war zu eng obenrum. Um Bauch und Hüften war es ok, aber es scheint so als sei das Schnittmuster nur für schlanke Arme und Oberweiten gemacht. Das Teil ist grün und liegt traurig in der Ecke und ich will nicht weiter drüber nachdenken. Zum Glück nicht aus neu gekauftem Stoff, sondern aus seit Jahren hier liegendem. Dann wollte ich aber nicht so schnell aufgeben und habe nochmal eine Art Studie mit schnell zusammengenähtem Jersey Bettlaken gemacht. Oben etwas zugegeben, aber es sieht einfach doof aus. Jetzt passte die Konstruktion zwar, schlug aber komische Falten. Also gebe ich das erstmal auf, bis ich in der Lage bin korrekt einen Schnitt zu erweitern. Das geht ja nicht einfach indem man breiter schneidet.

Das nächste – wesentlich erfolgreichere Projekt war dann das Schnittmuster Shelly von Farbenmix. Nett ist ja, daß man dort viele Schnitte einfach so runterladen und selber drucken kann. Das ist toll für Ungeduldige wie mich 🙂 Die Shelly passt super an etwas fülligere Elfen und kaschiert den Bauchspeck 😉 Und das Teil macht süchtig, weil die Shelly wirklich leicht zu nähen ist und man selber ganz schnell viele Kombi-Ideen mit verschiedenen Ärmelstoffen, Bündchen etc. entwickeln kann, ohne daß es kompliziert wird.

Hier mal meine Shelly-Sammlung.

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Links oben ist die erste, die ich ausprobiert habe. Da hatte ich sicherheitshalber viel Nahtzugabe zugegeben und somit ist sie eher Sweatshirt-mäßig. Das Halsbündchen hatte ich nach Angabe zugeschnitten. Aber nach dem ersten Waschen war es zu weit und ich habe es nochmal entfernt und ein ganzes Stück kürzer wieder drangenäht. So passt es.

Die rechts oben und links unten sind aus einfachem schwarzem Jersey und jeweils einem Restsück von Michas Eigenproduktionen. Da musste ich jeweils den Kragen stückeln, was aber nicht so dramatisch war. Hätte sonst nicht gereicht. Die rechts unten gefällt mir am besten. Korpus ist aus einem „Trigema Putzlappen“ und einem halben Meter Herzchen-Jersey von Michas EP.

Fazit: Die pink-schwarze mag ich am liebsten. Die Ärmelbündchen wurden immer länger und das ist nett. Und man kann aus 3 Metern schwarzem Jersey eine ganze Shelly in XL, und zwei Shellys wo nur der Korpus schwarz ist nähen 🙂

 

Anleitung Wendekleid nähen

So, nun habe ich ein bißchen in google gewühlt, bin ein wenig schlauer und habe nebenbei noch allerlei nette Sachen gefunden.

Herausgefunden habe ich, daß es wohl am besten ist, wenn man

  1. das gewünschte Kleid doppelt zuschneidet
  2. die Seitennähte beider Kleider jeweils schließt
  3. sie dann rechts auf rechts zusammensteckt
  4. und dann Ärmel- und Halsausschnitt zusammennäht (von Außen- und Innenkleid)
  5. und zu guter Letzt das ganze über die Schulternähte wendet, die die ganze Zeit plus einige Zentimeter Hals- und Armausschnitt, offen bleiben. (da war mein Fehler, ich hatte die Schulternähte zusammengefügt und wollte über die Armausschnitte wenden, das geht aber nicht)

Eine Idee war auch noch, die Arm- und Halsauschnitte einfach mit Schrägband zu versäubern. Das ist dann die sicherste und bestaussehendste Version für Anfänger, würde ich sagen, geht bei Mittelalterkleidung aber eher nicht. (wegen dem großen A 😉 )

Dann versuchen wir das beim nächsten Mal doch nochmal auf diese Art !

Zusammengesucht habe ich die Infos über gutefrage.net, das Stillen und Tragen Forum und das Forum Hobbyschneiderin24.net Wobei letzteres nicht die Original Hobbyschneiderin Anne Liebler ist. Das ist nämlich die Hobbyschneiderin.net, wo ich auch schon ganz viele tolle Tipps und Tricks gefunden habe.

Beim Stöbern lief mir dann noch ein kostenloses Schnittmuster für ein süßes Babykleid über den Weg. Für Größe 68 habe ich keine Verwendung im Moment, aber ihr vielleicht 🙂 Das ist ein tolles Kleidchen mit Reißverschluss, damit man es den kleinen Mäusen nicht über den Kopf ziehen muss. Das ist ja bei so ganz kleinen Babys häufig für Eltern und Baby gleichermaßen etwas schwierig, weshalb es ja auch schon ganz lange die tollen Wickelbodies gibt, die für die Anfangszeit echt ein Segen sind.

Und zwar nicht kostenlos, aber unheimlich süß ist das Wendekleid Emma von Minimy. Das ist ein Kleid im Stil der Pippi Schürzen, sogar mit aufgesetzter Tasche für kleine Schätze. Das kommt auch noch auf meine To-do Liste 🙂

Und wo wir gerade bei kostenlosen Schnittmustern sind – HIER gibt es ganz viele davon.

Mittelalterkleidung nähen… Die Anfänge :-)

Ja, so begann das eigentlich mit mir und dem Nähen. Wir sind ja von der Spezies der seit Jahren fleißigen Mittelatermarkt-Teilnehmer, genannt auch Reenactment. Und da kommt man dann doch irgendwann über die zweifelsohne hübsche aber doch häufig anzutreffende Leonardo Carbone Einheitskleidung hinaus. Soll ja schließlich individuell sein das ganze. Tja, und dann wären wir beim Selber nähen.

Mehrere Anläufe hat es gebraucht um zur Nähmaschine zu finden – eine gute alte Victoria:

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Die erste Mittelalterhose …nein Bruche, …nein Bruche-ähnliche Hose 😉 für meinen Sohn habe ich per Hand genäht, also ganz per Hand ohne Maschine. Und zwar nicht um möglichst authentisch zu sein, sondern weil ich meinte das mit der Nähmaschine nicht zu schaffen. Ist aber nicht so 🙂 Es folgten Beinlinge für den allerbesten Ehemann, ein Überkleid und Unterkleid für mich und ebenfalls für Töchterchen:

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Und dann gab es die Erkenntnis – hey, das geht gut und das hält zusammen und man kann es anziehen – damit machen wir weiter ! 🙂 Ja und das tue ich jetzt mit dem allergrößten Vergnügen. Mittlerweile wohnt hier noch eine Brother XN2500 – ja, in PINK 😉 (nein, pink macht nicht dumm, Frau Schwarzer 😉 )

Und gerade eben ist noch ein Überkleid aus Baumwolle für Tochterkind fertig geworden. – Gefüttert !! Allerdings war das mit dem Füttern ein ziemlicher Akt, weil ich ja auch notorischer Anleitungs-Verweigerer bin und einfach mal probiere, wird schon passen. Na ja, so ganz hat’s nicht gepasst, Wenn man nah rangeht, sieht man, daß die Stoffkanten teils nicht ganz aufeinanderpassen, und die Seitennähte treffen sich auch nur, wenn man die Brille vor’m Schauen absetzt. Also werde ich nochmal nach einer Wendekleid-Anleitung googlen, das kommt ja dann auf’s selbe raus wie das Füttern und kann auch für „Alltagskleider“ verwendet werden.

 

Wieviele Blogs braucht ein Mensch ?

So einige. Für verschiedene Themenbereiche. Muss ja alles seine Ordnung haben, gell?

In meinem Fall wären das folgende:

Der Blumenkinder Blog mit allerlei Neuigkeiten, die direkt mit dem Shop in Verbindung stehen.

Stoffwindeln.eu für Themen rund um die modernen Stoffwindeln

Und nun auch dieser hier um auch mal ganz privat etwas berichten zu können. NUR arbeiten ist ja auch nix. 🙂