Pladoyer für wirklichen Datenschutz – ich will Web 1.0 zurück.

Die DSGVO ist in aller Munde und ich mache seit mittlerweile Monaten unheimlich viel in diesem Thema. Aber was mache ich wirklich ? Ich dokumentiere und wälze Gesetze und Auslegungen – und Auslegungen der Auslegungen. Und ich schüttle irgendwie innerlich den Kopf über das Web 2.0 und dessen irre Entwicklungen die nun mit eigentlich noch verrückteren Maßnahmen geregelt werden sollen. Und eigentlich trifft dieses Thema meinen Nerv hinsichtlich Gedanken, die schon seit vielen Monaten immer wieder unterschwellig da sind.
Aber von Anfang an:
In meinem Onlineshop Blumenkinder.eu wird Datenschutz groß geschrieben. Und zwar seit Februar 2009 als dieser Shop eröffnet wurde. Denn es ist selbstverständlich mit sensiblen Daten von Menschen verlässlich umzugehen. Bei den Daten handelt es sich im wesentlichen um Adressen, Telefonnummern, eMail-Adressen. Dann noch die Artikel die bestellt wurden und e-Mail Verkehr falls vom Kunden gewünscht. Beratungen zu Produkten und deren Nutzung.
Soweit so save – wirklich save.

Was aber wirklich ein Thema ist: Über die letzten Jahre wurden Firmen quasi gezwungen in Sozialen Netzwerken zu agieren um wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Entwicklung lief ganz schleichend und die Firmen FOLGTEN den Privatleuten ! Immer mehr private User auf Facebook und Co. machten diese Plattformen erst zu relevanten Werbeplattformen und dann zu unumgänglichen Werbeplattformen !
Vorher lief Werbung im wesentlichen über Blogs und über Foren – und zwar zumeist mit richtigen Hintergrundinfos und selbst vom User gesuchten Inhalten. Man suchte aktiv und ließ sich nicht etwas servieren. In Blogs haben User nur interagiert, wenn sie etwas zum speziellen Thema sagen wollten. Dann wurde ein Kommentar geschrieben – und das grundsätzlich ohne den Zwang, irgendwelche persönlichen Daten anzugeben. Ohne Klarnamen. Ohne weitere Infos drum herum. Nur ein Username, eine (mitunter) Fake-Mailadresse und eine Meinung. – Fertig.
In Foren wurde sich angemeldet mit einem fiktiven Usernamen und einer Mailadresse, die man wiederum unabhängig vom Klarnamen in dutzendfacher Ausführung einfach so eröffnen konnte. Einzig die IP konnte mitunter sichtbar sein. Aber keine Daten über Familienstand, Kinder, Job, sexuelle Vorlieben, Hobbies etc.

In den Foren war es üblich, nur unter dem Usernamen zu schreiben und auf keinen Fall seinen Klarnamen zu benutzen. Wenn es an ein etwas heikleres Thema ging, gab es meistens innerhalb des Forums nochmal einen ganz anonymen Usernamen mit dem man sich dann einloggen konnte. Anonymchen 1 bis 50 lassen grüßen 😉

So, nun sind wir alle, alle völlig freiwillig in die Sozialen Netzwerke gewechselt. Und was passiert da ? Frauen schreiben in Gruppen mit über 60.000 Mitgliedern – sechzigtausend (!!!!) Mitglieder_INNEN ganz offen über ihre Vagina. Über den Stand ihres Gebärmutterhalses, über die Frequenz ihres ehelichen oder außerehelichen Beischlafes. Über den Zeitpunkt des ersten Beischlafes und so weiter und so fort. Und das ganze mit dem Rattenschwanz an Daten hinten dran, den sie selber eingegeben haben. Klarname, Wohnort, Freundesliste, Arbeitgeber, Fotos vom Hund, vom letzen Urlaub, von den Kindern. Fotos vom Auto mit Kennzeichen, weitere Interessen in Form von öffentlichen Gruppenmitgliedschaften.
Wenn DIESE ganzen Infos die direkten Nachbarn der Menschen hätten – cool, oder ? 😉 Nicht auszudenken… würde kein Mensch machen… aber das schreibt man ohne groß nachzudenken völlig FREIWILLIG in eine Plattform, die ihren Sitz nichtmal auf deutschem Boden hat und damit auch nicht nach deutschen Gesetzen zu handeln verpflichtet ist. Denn natürlich gab es in Deutschland auch vor der DSGVO scharfe Datenschutzrichtlinien – und mit was – mit Recht !

Würde diese Daten, die man freiwillig irgendwo eingibt, wo sie nicht mehr kontrollierbar sind, die Nachbarin oder die Schwiegermutter oder der Arbeitgeber abfragen – man wäre schockiert ! Und zwar ebenfalls zu recht ! Daher mein Appell an im Grunde alle – anlässlich, aber eigentlich ganz unabhängig von der DSGVO – schreibt doch bitte nicht jeden Kram in Facebook oder Instagram. Es ist doch völlig wurscht, ob jemand eure Telefonnummer hat, wenn ihr im gleichen Atemzug total frei sensibelste Infos an verschiedenen offen einsehbaren Stellen preis gebt.

So. Und darüberhinaus: Was ist denn aus dem Internet für ein verrückter Sch***haufen geworden !? Es ist nur noch eine riesige Flut unsortierbarer Informationen. Von Algorythmen sortierte Bilder die als Aufmerksamkeitsmagneten dienen sollen und im Grunde null Gehalt haben. Ich will wieder längere Texte zu einem bestimmten Thema LESEN oder von mir aus auch hören – aber ohne thematisch nicht passendes Platzmacherfoto. Themen recherchieren, Infos suchen, Ideen bekommen, Lösungen finden, Blickwinkel verändern – ohne Blingbling und Schnickschnack. Das GAB es und das gibt es auch noch. Das Web 1.0 ist im Web 2.0 ja irgendwie noch drin, gell ? Denn der Nutzer gestaltet doch im Grunde die Inhalte indem er sie nutzt – oder eben auch nicht. Es gibt noch Foren und es gibt auch noch Blogs. Wenn wir mal wieder aufhören, blind die uns servierten Inhalte durchzuscrollen, sondern mal wieder AKTIV suchen und auswählen, was wir lesen wollen – dann sind wir SELBST wieder Herr dessen, was wir an Input bekommen. Sofern wir vielleicht eine freie Suchmaschine nutzen – sofern es diese gibt. Oder von Forum zu Blog oder Blog zu Blog oder Forum zu Forum kommen. Inhalte sinnvoll finden und nutzen und auch GEBEN, aber ohne gleich das virtuelle Unterhöschen zu schwenken und die Kinderfotos gleich vorweg zu tragen. Das muss doch möglich sein. So mit Sinn und Verstand und vor allem EIGENEM DatenSCHUTZ.
Mögen die sinnvollen und sicheren Inhalte mit uns sein.

Viel Spaß beim Denken 😉
Birgit

Pokemon Go spielen – darf man das ?

Die Frage wird ja derzeit heiß diskutiert. Es ist von lebenden Zombies die Rede, die wie ferngesteuert mit Blick auf ihr Handy durch die Gegend tapern und ihre Umwelt nicht mehr wahrnehmen. Völlig verblödete Deppen, die sich und andere in Gefahr bringen. Ja – das ist ein Extrem der Sache. Man kann halt auch alles übertreiben.

Aber mal von Anfang an:

Ich spiele nicht. Nie. Nichts. Keine Handyspielchen, keine MMORPGs oder was weiß ich. Das ist für mich reine Zeitverschwendung. Wenn ich mich wo hinsetze und Zeit nur virtuell verbringe indem ich etwas spiele, das es gar nicht gibt – ja, dann stehe ich hinterher auf und fühle mich schlecht, weil ich meiner Empfindung nach Zeit verschwendet habe. Weil – da kommt ja irgendwie nix raus am Ende. Und das ist so grundsätzlich mal schlecht. Denn rauskommen muss immer was. (Ich lese auch keine Belletristik und schaue nur Filme und Serien wenn ich dabei stricken oder spinnen oder färben oder Seife machen kann 😉 )

Dann kam mein Sohn letzte Woche aus der Schule heim und erzählte, daß der Praktikant den Schülern Pokemon Go gezeigt hat und das bräuchte er jetzt auch und sowieso natürlich ein Handy und das ist total toll. Meine Reaktion: Nicht ernsthaft. Der Praktikant ??? In der Schule ??? Nöööööö…

Dann kam Bonussohn #2 am Wochenende ebenfalls mit der Idee. Ok, da war es dann soweit, daß ich mir das mal angeschaut habe. Und dann ? … War es um mich geschehen. Ich gestehe. Das ist echt witzig. Denn: Man kann das nebenbei machen ! Das ist die Lösung für mein Spielproblem. Spielen alleine geht nicht, aber spielen nebenbei ist super. 🙂 Im Grunde ist das ja wie Geocaching, was wir auch immer mal wieder machen. Aber das ist nicht ganz so leicht in den Alltag zu integrieren, zumindest dann nicht, wenn die Kinder keine Microcaches suchen wollen, weil da ja nur ein Zettel drin ist und nichts zum Tauschen.

Also habe ich nun (ich gestehe 😉 ) mittlerweile Level 6 erreicht, 37 Pokemon gefangen, eins entwickelt, 1 Ei fertig gebrütet und 6 Stück brüten gerade. Noch Fragen ? 😉 Meine Kinder finden mich auf einmal doppelt cool und mein Mann hat sich endlich ein neues Handy zugelegt, weil das Spiel auf seinem alten nicht läuft. – Und das war eh dringend nötig. Soweit alles in Ordnung. Und das geht super nebenbei ohne irgendwo rein- oder runterzufallen oder vor’s Auto zu laufen. Zumindest wenn man multitaskingfähig ist. Und ehrlich – welche Mutter ist das nicht !?

Strange wird es erst in folgendem Szenario: Morgens bei der Arbeit das Smartphone auf den Saugroboter legen um virtuelle Eier auszubrüten während man Stoffwindeln und andere waschbare Hygieneartikel in Pakete packt um sie an die Kunden zu schicken. Ökokram meets virtual reality. Ja und richtig strange wird es dann wenn man nachmittags die „Vom Schaf zum Pulli“-Tour macht – nämlich DIE HIER und auf der Kardiermaschine auf einmal ein Rattfratz hockt. Übrigens Rattfratz…. Da hab ich vorhin einen zum Rattikarl entwickelt 😉 Was mich an dieses Mäusejagd-Ding im Phantasialand erinnerte… wo wir auch mal wieder hin müssen 🙂

Ich hatte ja gestern abend schon überlegt, das Handy ans Schwungrad vom Spinnrad zu binden. Aber das geht nicht, dann läuft’s ja nicht mehr rund 😉

Ganz getreu der Devise: Tu was du willst, solange es keinem schadet. Das Leben ist so schön vielfältig – wäre doch schade, das nicht zu nutzen !

Ein schönes Wochenende, Ihr Lieben ! XOXO

Blumenkinder.eu zum NewMamasWorld-StoffwindelTag 2016

Der StoffwindelTag ist eine Idee von Louis vom Youtube Kanal NewMamasWorld. Sie hat den Anfang mit ihrem Video Der offizielle new Mamas World Stoffwindel – TAG ✏️ 2016 gemacht.

Diese Art des Bloggens bzw. von Videos gibt es in anderen Bereichen schon häufiger. Sinn der Sache ist, daß in einer Art Nominierungskette vorher festgelegte Fragen beantwortet werden. Das ist spannend und macht Spaß. Daher mache ich doch glatt mal mit ! Nominiert wurde ich von Sabine Bauer von 1bis3.de

1. Was ist deine Lieblingsmarke?

Oh das ist schwierig. Ich habe eigentlich keine spezielle Lieblingsmarke. Ich habe querbeet Stoffwindeln gehabt und alles durchgetestet, was möglich war. – Und das war einiges. Aber so grundsätzlich gab es einen Hang zu TotsBots (die Bamboozles waren und sind als Nachtwindel unschlagbar), Rumparooz (superschöne Muster, schon damals) und Bumgenius (AIOs, die einen ganz kleinen WIndelpopo machen und super Pockets)

2. Was ist deine Lieblingsfarbe?

Pink 🙂 und Rosa, Violett, Flieder, Lila, Purpur, Aubergine und alle Schattierungen davon. Ich bin das Grauen jeden Gender-Mainstreamers. Jawohl. 😉

3. Was ist dein Lieblingsprint?

Mädchenzeug 🙂 Aber an meinem Sohn natürlich auch anderes. Dinos, Autos, Blumen, Schmetterlinge – Hauptsache schön fröhlich !

4. Seit wann wickelst du mit Stoffwindeln?

Ich habe 2007 begonnen, mich damit zu beschäftigen (in der Schwangerschaft) und dann auch mit einem kompletten Onesize Stoffwindelset gestartet. Das war allerdings nicht so optimal, weshalb ich dann erstmal Pause gemacht habe. Als mein Sohn ca. 9 Monate alt war, bin ich wieder auf Stoffwindeln umgestiegen. Dann kam auch bald meine Tochter auf die Welt und sie wurde bis zum Trockenwerden komplett mit Stoffwindeln gewickelt.

5. Was ist dein Lieblingsverschluss?

Klett. Stufenlos verstellbar und auch nachts im Halbschlaf einfach zu handhaben. Seeeehr praktisch ! Bei Snaps hatte ich oft das Gefühl, zwischen den Snaps knöpfen zu müssen.

6. Was ist dein Lieblingssystem?

Das waren so generell 2 Systeme in Kombi:

  • nachts Höschenwindeln und Überhose (oder auch mal Faltwindeln, z.B. die Lenya Frottierwindel)
  • und tagsüber Pockets, All-in-Ones etc.
  • jeweils noch nach Situation ergänzt mit Zusatzeinlagen – das ist ja das Schöne an Stoffwindeln, daß man so flexibel ist

7. Benutzt du Stoffwaschlappen?

Oooohhh ja !!! Für die Kinder sowieso – damals zum Säubern des Popos und natürlich auch der Hände / des Gesichts etc. Und heute als Abschminktücher. Ich sammle Abschminktücher 🙂 Reinigungsmilch in die Hände, auf dem Gesicht verteilen und dann mit einem Stofflappen abnehmen – geht super !

Ein Beweisfoto gibt es natürlich auch:

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8. Was ist dein Lieblingsaccessoire?

Wetbags (winkewinke an Sabine 🙂 ) Viiiiele Wetbags. Ich muss immer mal wieder eins haben – zum Testen – versteht sich. Das ist die andere Sammelsache, seit ich keine Stoffwindeln mehr sammeln kann 😉 Ich habe ganz kleine – für Abschminktücher oder auch einfach als Kosmetiktasche, mittlere – für Sportschuhe und große – für die Wäsche, Geschirrtücher und Putzlappen im Lager (die ich dann zum Waschen mit heim nehme) und für Reisen etc.

Hier mal ein schnelles Bild von denen, die gerade nicht im Einsatz sind:

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Und ein Blick in meine Handtasche mit zwei zweckentfremdeten und heiß geliebten Planet Wise Snackbags

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9. Welches ist dein Lieblingsvideo von new Mamas World?

Das Unboxing Video ihres Paketes von uns – Blumenkinder.eu. Das war so toll, denn es war eine Überraschung und Louis hat es wirklich im Video erst geöffnet. Hier ist es: Überraschungs- (!!!) Fluffy Mail von www.BlumenKinder.eu 😀

10. Welches WaMi benutzt du?

Hauptsächlich Sonett und Ulrich natürlich in Kombi mit Fleckensalz und Enthärter. Ansonsten was gerade runterfällt – ja, ist wirklich so. Die Eimer vom TotsBots Potion sind ja recht fragil und da hatte ich ein paar Schäden. Sodaß ich dann mitunter mit vom Boden aufgekehrtem, in ein Glas abgefülltem Potion gewaschen habe. Und dann hatte ich mal einen Transportschaden mit einer eingefrorenen Flasche AlmaWin. Das Waschmittel war dann auch nach dem Auftauen eher bröckelig und wurde mit Wasser gemischt von mir doch noch verwendet. – Nichts umkommen lassen. 😉

11. Wer ist dein Lieblingsblogger?

12. Welche Creme benutzt du?

Wir haben eigentlich ganz wenig Creme benutzt. Allerhöchstens mal das WIndelbalsam von Ingeborg Stadelmann oder etwas Mandelöl.

13. Trockner oder Wäscheleine?

Wäscheleine oder -ständer je nach Jahreszeit. Ich bin bekennender Trocknerverweigerer. 😉

14. Fleece oder Vlies?

Fleece – ja, in Pockets oder auf Stay-dry-Einlagen. Aber eher nicht gezielt, sondern weil es eben dran war. Gebraucht hätten wir es eigentlich nicht, da beide Kinder keine Probleme mit den feuchten Stoffwindeln hatten. Vlies haben wir verwendet, weil es doch sehr praktisch ist, die Stoffwindel nicht oder zumindest kaum ausspülen zu müssen. Da fanden wir das Vlies von Popolini in der Kartonbox super, denn das lässt sich sehr gut mitwaschen und nochmal verwenden, wenn kein Stuhl drin war.

15. Wie viele Windeln hast du in deinem Stash?

Ooooohhhh… Also ich hatte zeitweise über 100 für ein Wickelkind. *hüstel* Ich bekenne mich schuldig ein Suchti gewesen zu sein. Aber man muss ja alles mal durchtesten, nicht wahr ? Shoptechnisch sind es natürlich noch einige mehr, aber die zählen ja nicht – gehören ja der Firma, gelle ? Obwohl ich schon gern mal Stoffis streicheln gehe 🙂

16. Wieviele Skip Hop Boxen hast du?

Eine. Ich finde sie super, aber so viele feuchte Tücher benutzen wir nicht mehr.

 

SO, fertig ! Das hat richtig Spaß gemacht sich mal zurück zu erinnern und das aufzuschreiben. Ich muss jetzt noch die nächsten Kandidaten taggen und entscheide mich für …

Thanh-Thu von schickgewickelt.de und Laura vom Youtubekanal Daemon Sadi

Ich bin gespannt auf die Beiträge, die noch folgen ! Und nicht vergessen… NewMamasWorld-Stoffwindeltag 2016 erwähnen !

Bunt gemixte Eindrücke <3 Instagram meets Blog ;-)

Abendessen ist fertig 🙂 (plus Käse und frisches Brot ) #freshfruit #healthyfood #eatcolorful #lovetobeamom #iamlovingit #yummyfruit #vitamine

Ein von Birgit ☆ @Blumenkinder.eu ☆ (@blumenkinder_eu) gepostetes Foto am

Bäääääähhh … es schneit schon wieder #mombusiness #viewdown #needspringnow #momlife #ichwilljetztfrühling

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Lagerkater at work 🙂 #suchislife #mombusiness #catatwork #katzenliebe #katzebeiderarbeit #iamlovingit #lovemyjob

Ein von Birgit ☆ @Blumenkinder.eu ☆ (@blumenkinder_eu) gepostetes Foto am

Mein Filofax + Einkaufsliste printable freebie

Pünktlich zum Jahreswechsel habe ich den Filofax wiederentdeckt 🙂 Ich hatte vor Jaaaahren schonmal einen. Dann habe ich Buchkalender verwendet und zeitweise auch mein Glück mit der elektronischen Version versucht. Das allerdings eher unerfolgreich.

Nun bin ich wieder zurück beim guten alten Ringbuchsystem. Das ist einfach die flexibelste Lösung wenn man viele verschiedene Bereiche hat in denen man Dinge planen muss. Man kann hin und her heften wie man es braucht, Listen schreiben, Dinge einheften und so viel mehr. Einfach genau passend.

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Das meist verwendete Blatt in meinem Filofax ist die Einkaufsliste. Daher habe ich mir eine gebastelt, die ich immer wieder ausdrucken kann. Sie ist jetzt nicht übermäßig vielschichtig, einfach eine nette Liste. Aber ich stelle sie euch auch mal zum Download zur Verfügung, falls ihr Verwendung dafür habt. Einfach auf das Bild oder den Textlink darunter klicken.

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Einaufsliste 2

Meine Einkaufslisten habe ich auf nettem apricotfarbenem A5 Papier ausgedruckt 🙂

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Offene Burg Altweilnau

Lange nichts gepostet… Schande über mich.

Aber ihr wisst ja, der Alltag und so… 🙂 Deswegen auch nur kurz 🙂

Ich habe mich sehr gefreut, am Wochenende bei der Offenen Burg Altweilnau mitwirken zu dürfen. Es war toll viele nette Menschen zu treffen und interessante Gespräche zu führen, während ich am Spinnrad und der Handspindel die Herstellung von Garn aus Wolle vorführen durfte. Ich hatte eine Menge von mir pflanzengefärbte Garne dabei und konnte so ebenfalls zeigen, wie bunt es „damals“ eigentlich zuging.

Hier ein paar Eindrücke.

Mein Stand auf dem Burggelände mit pflanzengefärbten Garnen, Spinnrad, Handspindeln, Wollkämmen und Handkarden:

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Und die beiden Zeitungsartikel aus dem Usinger Anzeiger und der Taunuszeitung:

http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/usinger-land/Feuer-und-Flamme-beim-Fest-auf-der-Burg;art48706,1427157

http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/weilrod/mittelalterliches-treiben_15473925.htm

Hier liegen auch schon wieder einige tolle Färbungen zum Reifen (das ist wichtig um die Farbechtheit zu garantieren), die demnächst in den Shop wandern.

 

Und selbstverständlich habe ich für nächstes Jahr bereits zugesagt. Also: Wochenende nach Pfingsten – Altweilnau – Offene Burg 🙂 Notieren ! 🙂

Von flauschigen Tüchern und bunten Socken…

Also ich habe ja wirklich einen Wollfetisch, könnte man meinen 🙂 Es sind in den letzten Wochen wieder einige Sachen entstanden:

Hier mal der Tücherstapel.

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Alles aus selbstgesponnenem Garn und 2 davon auch von mir gefärbt. Aber mal der Reihe nach:

Dieses Tuch besteht aus grauem „irgendwas“ aus einer Restetüte. Könnte Merion mit einer Beimischung von Viskose gewesen sein. Und die bunten Reihen sind von mir gefärbte Merino-Seide und Merino (2 verschiedene Stränge)

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Dann haben wir hier ein Tuch aus von mir gefärbter Wensleydale Wolle. Super flauschig, aber nicht ganz kratzfrei. Aber wenn man das Tuch eingetragen hat, geht es. Und ich bin da eh nicht so furchtbar empfindlich. Ich habe auch ein Tuch aus Eiderwolle, was ich problemfrei trage. Daher völlig ok 🙂

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Und das superwarme, schwere Ganzstück:

Gestrickt im weaving stitch, der an sich sehr schwere, dichte Ergebnise fabriziert. Und dann handelt es sich um eine besonders wärmende, schwere Fasermischung: Je 33,3 % Baby-Alpaka, Mohair und Tussahseide. Diese Fasermischung ist ein Traum. Es ist ein toller Schal für die fieseste Kälte geworden 🙂

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Und zum Schluss noch das „Rosentuch“. Aus 2 von mir kardierten Monsterbatts mit je 80g, also insgesamt 160g Merinowolle.

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Ja und dann bin ich ja derzeit auch noch im Sockenfieber. Es hat momentan noch den „ich übe noch“ Status. Ich probiere verschiedene Weiten und Nadelstärken um die perfekten Socken für meine Füße zu finden. Da habe ich letzten Freitag noch ein paar tolle Tipps in unserer Finsternthäler Spinnstube erhalten 🙂 Ich kann momentan nur die Bumerangferse. Die Käppchenferse muss ich mir nochmal näher anschauen und üben.

Die grün-rot-grauen sind „it’s not a bug – it’s a feature“ 😉 Denn das Bündchen am einen Socken ist 5 Reihen kürzer als das beim anderen Socken. Aber das habe ich erst festgestellt, als ich an der Ferse angekommen war und – ehrlich die Arbeit von einem Abend wieder aufziehen ??? – Nö.

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Dann hab ich hier mal eine Version Kuschelsocken probiert, bzw. bin noch dabei. Ich stricke aus zwei Knäulen zusammen, somit werden das Sofasocken, die dann noch mit Latex eine rutschfeste Sohle bekommen sollen.

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Und hier noch zwei schon fertige Paare. Die grünen waren die ersten und haben entsprechend Fehler an der Ferse und „Lüftungslöcher“. Aber passt schon 🙂 Alle Stränge sind von mir gefärbt – das ist ja die andere Sucht, die nur jetzt im Winter nicht ganz so bedient wird, weil ich das eher draußen tue. Zum einen wegen der Nutzung von Regenwasser und zum anderen, weil ich nicht ohne viele Töpfe und viel Sauerei färben kann. Wenn man aufpassen muss, nicht zu kleckern macht es keinen Spaß 🙂

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Und noch ein „work in process“: Das wird das Landlust-Tuch. Aus selbstgesponnener Merinowolle mit Glitzer (Angelinafasern) Das Glitzern sieht man auf den Bildern leider nicht, Ich hatte anfangs ein wenig Probleme das Muster zu verstehen. Das Problem war aber mit dieser Youtube Anleitung ganz schnell behoben. Die Anleitung zum Tuch ist kostenlos hier herunterzuladen: Landlust Tuch Anleitung

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Konsum, „Habenwill“ versus einfaches Leben

Gerade habe ich einen schönen Artikel in einem Blog gelesen, den ich immer mal wieder verfolge: Der Konsum – von Ingo Waldmann

Und das trifft auch eine Sache, über die ich gerade immer mal wieder intensiver nachdenke – anlässlich der Weihnachtszeit und auch so generell.

Ich versuche selber schon seit langer Zeit, wirklich wenig zu kaufen und eben auch überlegt und sinnvoll zu konsumieren. Viel selber zu machen, aufzubrauchen was da ist, zu nutzen was vorhanden ist. Das ist natürlich bei den Kindern auch wieder etwas anderes, da geht das nicht so ohne Weiteres – zumindest muss man doch einen gesellschaftlichen Standard halten, der „üblich“ ist. Hinsichtlich Spielsachen, Kleidung etc. Dazu stehe ich auch komplett. Denn Werte vermitteln und Kinder von vornherein in etwas pressen sind zweierlei Dinge. Ersteres ist gut und zweiteres absolut indiskutabel.

Aber im Endeffekt ist es natürlich der Konsum, an dem unser ganzes Dilemma hinsichtlich Umweltgeschichten beginnt. Noch mehr, noch tolleres, noch billigeres in kürzerer Zeit shoppen. Und damit sind natürlich auch ganz oft irgendwelche anderen Bedürfnisse verknüpft. Da vermittelt eine neue Bodylotion ein super Hautgefühl und man ist direkt wunderschön. Oder das neue Waschmittel macht einen zur super Hausfrau. Die neueste Deko aus fernöstlichen Kinderhänden macht das traute Heim irgendwas zwischen heimelig und stylish.

So und genau da ist der Punkt. – Ohne es zu wollen sitzt man diesem Kram immer mal wieder auf. Ja, ich gestehe. 🙂 Wie auch immer das passiert – gerade zum Jahresende, im kalten Winter mit grauen nebligen Tagen shoppe ich. Und ganz besonders und allen voran Kosmetik. Ist ja nicht so, daß ich keine hätte. 😉 Aber – irgendwie tue ich es bewußt. Ich habe also ein tristes, graues Gefühl und dann gucke ich auf Youtube DM-Hauls von Youtuberinnen wie „barbieloveslipstics“ etc. Und mache mir eine Einkaufsliste. Und oft arbeite ich diese dann auch ab. Wohl wissend, daß ich da gerade ein ganz anderes Bedürfnis befriedige. – Nach Sonne und Düften und irgendwelchen blumigen Sommerfeelings 😉 Schlimm. Ist das nun besser, weil ich es bewußt tue und mir klar ist, was da passiert ? Vermutlich nicht.

Ich schreibe dann mal weiter wenn ich der Sache auf den Grund gegangen bin, oder sie gelöst habe. 🙂